Coton de Tulèar Zucht - from Eggi's Dreamland VDH/FCI

Die Rasse Coton de Tuleár

 

Madagaskar ist das Ursprungsland des Coton de Tuléar. Es gibt einige Legenden über diese Rasse und erst Anfang der 70er Jahre wurde der Coton in Europa bekannt. Auch heute ist der Coton noch eher selten anzutreffen. Sein Name bedeutet "Baumwollhund aus Toliara/Madagaskar". Baumwollhund wird er genannt, weil sich seine Fellstruktur fast genauso anfühlt, wie eine aufgeplatzte Baumwollknospe. Bei der Größe des Coton liegen die Hündinnen zwischen 23-26 cm und die Rüden zwischen 25-28 cm. Vom Gewicht sollten die Hündinnen zwischen 3,5 bis 5 kg wiegen, die Rüden wiegen in der Regel ca. 1 kg mehr.

Der Coton de Tuléar ist ein liebenswerter Familienhund mit fröhlichem Charakter, der mit seinem Charme alle zum Schmelzen bringt. Er ist ein idealer Begleiter auf Spaziergängen und Wanderungen und in entsprechendem Alter auch durchaus sportbegeistert, sprich: Agility. Er ist verträglich mit Kindern und Tieren.

Sein Fell hat eine baumwollartige Textur und ist lang, ohne Unterwolle. Der Hund haart kaum, so dass er bedingt auch für Allergiker geeignet sein kann. Der Coton de Tuléar benötigt allerdings regelmäßige Pflege wie Kämmen und Bürsten etc.

Falls Sie mehr über den Coton de Tuléar erfahren möchten, so finden Sie eine Rassebeschreibung und weitere Infos auf der Internet-Seite: www.coton-online.net (Coton de Tulear Verein e.V.) oder Sie rufen uns einfach an: 02943 - 7106 oder mailen uns, wir helfen Ihnen da gern weiter.                                                           

 

Der FCI Standard des Coton de Tuléar  - Nr. 283 

ÜBERSETZUNG : Frau Michèle Chauliac-Schneider.

URSPRUNG : Madagaskar.

PATRONAT : Frankreich.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS : 25. 11. 1999.

VERWENDUNG : Gesellschaftshund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleit- hunde. Sektion 1.2 Coton de Tuléar. Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Bereits lange vor seiner offiziellen Anerkennung im Jahre 1970 wurde der Coton de Tuléar nach Frankreich eingeführt; dort eroberte der Neuankömmling aus Madagaskar rasch einen Spitzenplatz unter den Begleithunden des Landes; heute ist er auf der ganzen Welt verbreitet.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Kleiner Gesellschaftshund mit langem, weissem Haar von baumwollartiger Textur, dunklen, runden Augen mit lebhaftem und intelligentem Ausdruck.

WICHTIGE PROPORTIONEN : • Das Verhältnis Widerristhöhe zur Gesamtlänge des Körpers beträgt 2 : 3.• Das Verhältnis Kopflänge zur Körperlänge beträgt 2 : 5. • Das Verhältnis Schädellänge zur Fanglänge beträgt 9 : 5.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Er ist von fröhlichem Wesen, ausgeglichen und sehr umgänglich mit Artgenossen und den Menschen; er passt sich perfekt jedem Lebensstil an. Das Wesen des Coton de Tuléar ist eines der wichtigsten Merkmale der Rasse. 

KOPF : Kurz, von oben gesehen dreieckig.

OBERKOPF :

Schädel : Von vorn betrachtet leicht gewölbt; im Verhältnis zur Länge recht breit; Augenbrauenbogen wenig entwickelt; leichte Stirnfurche; Hinterhaupthöcker und -kamm wenig ausgeprägt; Jochbogen gut entwickelt.

Stopp : Wenig betont.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : In der Verlängerung des Nasenrückens; schwarz; braune Farbe wird toleriert. Gut geöffnete Nasenlöcher. Fang : Gerade.

Lefzen : Dünn, straff; in der Farbe des Nasenschwamms.

Kiefer / Zähne : Gut ausgerichtete Zähne; Scherengebiss; Zangengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss (engschliessender Vorbiss) ohne Kontaktverlust; das Fehlen der PM1 (Prämolaren 1) ist nicht zu strafen; die M3 werden nicht berücksichtigt.

Wangen : Trocken.

Augen : Eher rund, dunkel, lebhaft, weit auseinander; der Lidrand ist gut pigmentiert, je nach Farbe des Nasenschwammes schwarz oder braun.

Ohren : Hängend, dreieckig, hoch auf dem Schädel angesetzt, am Ende dünn; sie werden an der Wange anliegend getragen und reichen bis zum Lippenwinkel; sie sind von weissen Haaren bedeckt oder mit einigen Spuren von hellem Grau (die Mischung aus weissen und schwarzen Haaren gibt einen hellgrauen Anschein) oder von falber Stichelung (die Mischung aus weissen und falbfarbenen Haaren gibt einen falb gestichelten Anschein).

HALS : Gut bemuskelt, leicht gebogen; gut angesetzter Hals; Verhältnis Hals zum Körper wie 1 : 5; sehr straffe Haut, ohne Wamme.

KÖRPER : Allgemeines : Obere Linie sehr leicht konvex; der Hund ist länger als hoch.

Widerrist : Wenig ausgeprägt.

Rücken und Lenden : Fester Rücken; obere Linie leicht gewölbt; Lende gut bemuskelt.

Kruppe : Schräg, kurz und muskulös.

Brust : Gut entwickelt, gut bis auf Ellenbogenhöhe herabreichend, lang; Rippen gut gewölbt.

Untere Profillinie und Bauch : Aufgezogen, aber nicht windhundartig.

RUTE : Tief, in einer Achse mit der Wirbelsäule angesetzt. • In Ruhestellung bis unterhalb des Sprunggelenkes reichend; Spitze aufgebogen. • In der Bewegung "fröhlich" getragen (über den Rücken gebogen, die Spitze zeigt gegen Nacken, Widerrist, Rücken, Lende). Bei Hunden mit reichlichem Haarkleid kann die Spitze der Rute auf der Rücken- Lendenpartie aufliegen.

GLIEDMASSEN VORDERHAND :

Allgemeines : Die vorderen Gliedmassen stehen senkrecht.

Schulter und Oberarm : Schräge, muskulöse Schulter; der Winkel Schulterblatt-Oberarmbein beträgt ungefähr 120°; die Länge des Oberarmbeins entspricht deutlich der des Schulterblattes.

Unterarm : Die Unterarme stehen senkrecht und parallel; sie sind gut bemuskelt und von guter Knochenstärke; die Länge des Unterarms entspricht deutlich der des Oberarms.

Vorderfusswurzelgelenk : Auf der Verlängerungslinie des Unterarms gelegen.

Vordermittelfuss: Kräftig; in der Seitenansicht sehr leicht schräg gestellt.

Vorderpfoten : Klein, rund, Zehen eng aneinanderliegend und gewölbt; Ballen pigmentiert.

HINTERHAND :

Allgemeines : Die hinteren Gliedmassen stehen senkrecht; das Vorhandensein von Afterkrallen ist nicht erwünscht, wird aber nicht bestraft.

Oberschenkel : Stark bemuskelt; der Winkel Hüfte in-Oberschenkelknochen beträgt ungefähr 80°.

Unterschenkel : Schräg; er bildet mit dem Oberschenkelknochen einen winkel von ungefähr 120°.

Sprunggelenk : Trocken, gut hervorstehend; Sprunggelenkswinkel ungefähr 160°.

Hintermittelfuss : Senkrecht.

Hinterpfoten : Wie die Vorderpfoten.

GANGWERK : Leicht und frei, nicht sehr raumgreifend; in der Bewegung bleibt die obere Linie gerade, der Hund schwankt nicht.

HAUT : Dünn, am ganzen Körper sehr straff; sie ist rosa und darf pigmentiert sein.

HAARKLEID

Haar : Wie es schon der Name sagt, ist es eines der wichtigsten Merkmale der Rasse : sehr weich und geschmeidig, baumwollartig, nie hart oder rauh. Das Haar ist dicht, reichlich vorhanden und darf sehr leicht gewellt sein.

Farbe : Grundfarbe : Weiss. Einige Spuren hellen Graus (Mischung aus weissen und schwarzen Haaren) oder falber Stichelung (Mischung aus weissen und falbfarbenen Haaren) sind auf den Ohren erlaubt. An den anderen Körperpartien werden solche Spuren toleriert, sofern dadurch der Eindruck eines insgesamt weissen Haarkleides nicht gestört wird. Sie sind jedoch nicht erwünscht und sollten auch nicht gefördert werden.

 GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Für Rüden : von 26 bis 28 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter.

                                    Für Hündinnen : von 23 bis 25 cm, mit einer Toleranz von 2 cm darüber und 1 cm darunter.

Gewicht :  Für Rüden : von 4 kg bis maximal 6 kg.

                            Für Hündinnen : von 3,5 kg bis maximal 5 kg.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

SCHWERE FEHLER :

• Schädel : Flach oder zu sehr gewölbt; schmaler Schädel.

• Fang : Disproportion im Verhältnis Schädel zu Fang.

• Augen : Hell, zu sehr mandelförmig; Entropium, Ektropium; hervortretende Augen.

• Ohren : Zu kurz, ungenügend lange Behaarung; nach hinten geworfene Ohren (Rosenohr).

• Hals : Zu kurz, nicht von den Schultern abgesetzt; schmächtig.

• Obere Linie : Zu sehr aufgebogen oder eingefallen.

• Kruppe : Horizontal, schmal.

• Schultern : Steil.

• Gliedmassen : Nach aussen oder nach innen abstehende Ellenbogen; hakeneng oder fassbeinig; steile Winkelungen.

• Haar : Zu kurz, zu wellig, gelockt.

• Pigmentation : Lider oder Lippen nur teilweise oder zu hell pigmentiert; depigmentierter Nasenschwamm; Anzeichen fleckiger Depigmentation.

 DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:

• Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde

• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.

Allgemeine Typmängel :

• Mangel an Typ (ungenügende Ausprägung der rassetypischen Merkmale, so dass das Tier in seiner Gesamtheit seinen Artgenossen gleicher Rasse nicht mehr hinreichend ähnelt).

• Grösse und Gewicht ausserhalb der vom Standard vorgegebenen Grenzen und Toleranzen.

Spezielle Mängel :

• Nasenrücken : Gewölbt.

• Augen : Stark hervortretend mit Anzeichen von Verzwergung; zu helle Augen. Birkenaugen.

• Ohren : Halb oder ganz aufgerichtet.

• Rute : Nicht bis zum Sprunggelenk reichend; hoch angesetzt; völlig eingerollt (einen geschlossenen Ring bildend); auf dem Rücken oder am Oberschenkel anliegend; Kerzenrute; Schwanzlosigkeit.

• Haar : Atypisch; gekräuselt; wollig, seidig.

• Farbe : Stark gefleckt; jeglicher eindeutig schwarzer Fleck.

• Pigmentierung : Völlige Depigmentation an Augenlid, Nasenschwamm oder Lippen.

Anomalien :

• Vor- oder Rückbiss mit Kontaktverlust; vertikal auseinanderklaffende Schneidezähne.

• Fehlen von anderen Zähnen als die PM1; die M3 werden nicht berücksichtigt.

N.B. • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

                                                                                                                                                                                                                                     (Standard - Quelle: www.fci.be)